Region · Norden
Tanger-Tétouan-Al Hoceïma
13 Orte in Tanger-Tétouan-Al Hoceïma, jeder mit seiner Geschichte. Von Norden nach Süden.
- FnideqKüstenstadt der Präfektur M’diq-Fnideq, die zwischen 2004 und 2014 von 53 527 auf 77 436 Einwohner wuchs und 2024 mit 77 250 fast gleich viele zählte. Seit 2022 gibt es eine Zone für Handel und Lager, die Zone d’activité économique de Fnideq.
- TangerHafenstadt am Eingang der Meerenge von Gibraltar, in einer Bucht zwischen Cap Spartel und Cap Malabata. Mit 1 275 428 Einwohnern ist Tanger nach Casablanca die zweitgrößte Stadt Marokkos (2024).
- M’diqKüstenstadt 13 Kilometer von Tétouan, deren Hafen ab 1961 gebaut wurde und seit 1966 Sportboote aufnimmt; 2009 kam ein neuer Jachthafen hinzu. 2024 zählte M’diq 67 599 Einwohner.
- MartilKüstenort in der Ebene von Martil, einer der schmalen Küstenebenen an den Flussmündungen bei Tétouan, und größte Gemeinde der Präfektur M’diq-Fnideq: Sie wuchs von 64 355 Einwohnern 2014 auf 95 896 im Jahr 2024, im Mittel 4,07 Prozent im Jahr.
- TétouanIm 15. Jahrhundert von Familien aus Andalusien neu gegründet, mit einer Medina, die seit 1997 Welterbe ist. Die UNESCO nennt sie eine der kleinsten Medinas Marokkos und zugleich die vollständigste.
- AsilahAtlantikstadt 40 Kilometer südlich von Tanger, deren Medina von Mauern aus der Zeit des portugiesischen Handelspostens umgeben ist. Seit 1978 richtet die Fondation du Forum d’Assilah hier das Kulturmoussem aus; 2024 zählte die Gemeinde 36 039 Einwohner.
- Al HoceïmaHafenstadt am Westende der Bucht von Al Hoceïma, mit dem Rif im Rücken. Bei der Stadt liegt der einzige Nationalpark an Marokkos Mittelmeerküste, der auch ein Meeresgebiet umfasst.
- LaracheHafenstadt am linken Ufer des Oued Loukkos, etwa 750 Meter von dessen Mündung; 2024 zählte sie 133 731 Einwohner. Gegenüber liegt die antike Stadt Lixus, besiedelt vom 8. Jahrhundert vor Christus bis ins 14. Jahrhundert und seit 1995 auf der Vorschlagsliste für das Welterbe.
- ChefchaouenBergstadt im westlichen Rif, 1471 gegründet, eine Stadt andalusischer Tradition. Im UNESCO-Dossier zur Mittelmeerküche vertrat sie 2010 Marokko.
- ImzourenNach Al Hoceïma die größte Gemeinde der Provinz Al Hoceïma, mit 34 848 Einwohnern im Jahr 2024, an der Ebene von Ghis-Nekor, deren Grundwasser einen großen Teil des Trinkwassers der Gegend liefert.
- Ksar el-KebirStadt am Loukkos und Hauptmarkt des bewässerten Loukkos-Tals. Nach Larache ist sie die zweitgrößte Gemeinde der Provinz Larache: 2024 zählte Ksar el-Kebir 124 701 Einwohner, 2014 waren es 126 617.
- TarguistKleinstadt in einem Becken des Rif in der Provinz Al Hoceïma, die 2024 14 638 Einwohner zählte, 2014 waren es 13 390. Anders als im nahen Imzouren sprach hier 2014 gut die Hälfte der Menschen im Alltag nur Darija.
- OuezzaneStadt zwischen den Ausläufern des Rif und der Gharb-Ebene, entstanden im frühen 17. Jahrhundert um die Zawiya des Moulay Abdallah Chérif. 2024 lebten hier 57 737 der 274 577 Einwohner der Provinz Ouezzane.
Andere Regionen: Oriental · Fès-Meknès · Rabat-Salé-Kénitra · Casablanca-Settat · Béni Mellal-Khénifra · Marrakesch-Safi · Drâa-Tafilalet · Souss-Massa · Guelmim-Oued Noun · Laâyoune-Sakia El Hamra · Dakhla-Oued ed-Dahab