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85 Orte in Marokko vom Rif bis Dakhla, jeder mit seiner Geschichte, mit Lage und Umkreis.
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Von Norden nach Süden
NordenTangerHafenstadt am Eingang der Meerenge von Gibraltar, in einer Bucht zwischen Cap Spartel und Cap Malabata. Mit 1 275 428 Einwohnern ist Tanger nach Casablanca die zweitgrößte Stadt Marokkos (2024).NordenM’diqKüstenstadt 13 Kilometer von Tétouan, deren Hafen ab 1961 gebaut wurde und seit 1966 Sportboote aufnimmt; 2009 kam ein neuer Jachthafen hinzu. 2024 zählte M’diq 67 599 Einwohner.NordenMartilKüstenort in der Ebene von Martil, einer der schmalen Küstenebenen an den Flussmündungen bei Tétouan, und größte Gemeinde der Präfektur M’diq-Fnideq: Sie wuchs von 64 355 Einwohnern 2014 auf 95 896 im Jahr 2024, im Mittel 4,07 Prozent im Jahr.NordenTétouanIm 15. Jahrhundert von Familien aus Andalusien neu gegründet, mit einer Medina, die seit 1997 Welterbe ist. Die UNESCO nennt sie eine der kleinsten Medinas Marokkos und zugleich die vollständigste.NordenAsilahAtlantikstadt 40 Kilometer südlich von Tanger, deren Medina von Mauern aus der Zeit des portugiesischen Handelspostens umgeben ist. Seit 1978 richtet die Fondation du Forum d’Assilah hier das Kulturmoussem aus; 2024 zählte die Gemeinde 36 039 Einwohner.OstenBeni AnsarBeni Ansar liegt an der Nordwestseite der Lagune Marchica und ist Standort des Hafens von Nador. Am Bahnhof Beni Ansar Port endet die Bahnstrecke aus Taourirt. 2024 zählte die Stadt 50 508 Einwohner.NordenAl HoceïmaHafenstadt am Westende der Bucht von Al Hoceïma, mit dem Rif im Rücken. Bei der Stadt liegt der einzige Nationalpark an Marokkos Mittelmeerküste, der auch ein Meeresgebiet umfasst.NordenLaracheHafenstadt am linken Ufer des Oued Loukkos, etwa 750 Meter von dessen Mündung; 2024 zählte sie 133 731 Einwohner. Gegenüber liegt die antike Stadt Lixus, besiedelt vom 8. Jahrhundert vor Christus bis ins 14. Jahrhundert und seit 1995 auf der Vorschlagsliste für das Welterbe.
NordenChefchaouenBergstadt im westlichen Rif, 1471 gegründet, eine Stadt andalusischer Tradition. Im UNESCO-Dossier zur Mittelmeerküche vertrat sie 2010 Marokko.OstenNadorNador liegt an der Lagune Marchica, die seit 2005 als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung eingetragen ist. Mit 158 202 Einwohnern (2024) ist sie die zweitgrößte Stadt der Region Oriental.NordenImzourenNach Al Hoceïma die größte Gemeinde der Provinz Al Hoceïma, mit 34 848 Einwohnern im Jahr 2024, an der Ebene von Ghis-Nekor, deren Grundwasser einen großen Teil des Trinkwassers der Gegend liefert.OstenRas el MaRas El Ma, auch Ras Kebdana genannt, liegt an der Mündung der Moulouya und zählte 2024 7527 Einwohner. Die Flussmündung ist seit 2005 Ramsar-Gebiet.OstenKariat ArekmaneKariat Arekmane liegt an der Südostseite der Lagune Marchica. Das städtische Zentrum zählte 2024 4602 Einwohner, die ganze Gemeinde Arekmane 16 477.OstenSaïdiaSaïdia, im Westen von der Moulouya begrenzt, gehört zur Provinz Berkane und zählte 2024 10 514 Einwohner. Am 19. Juni 2009 wurde hier Mediterrania Saïdia eröffnet, die erste Station des Plan Azur.OstenSelouaneSelouane wuchs zwischen 2014 und 2024 um 8058 auf 29 628 Einwohner, mit 3,2 Prozent im Jahr so schnell wie keine andere Stadt der Region. Seit September 2005 lehrt hier die Faculté Pluridisciplinaire de Nador der Université Mohammed Premier.NordenKsar el-KebirStadt am Loukkos und Hauptmarkt des bewässerten Loukkos-Tals. Nach Larache ist sie die zweitgrößte Gemeinde der Provinz Larache: 2024 zählte Ksar el-Kebir 124 701 Einwohner, 2014 waren es 126 617.OstenAl ArouiAl Aroui ist eine Stadtgemeinde der Provinz Nador und zählte 2024 46 540 Einwohner. Der Flughafen Nador-El Aroui überschritt 2023 erstmals die Marke von einer Million Passagieren im Jahr.OstenDriouchDriouch ist Hauptort der 2009 geschaffenen Provinz Driouch im Rif. In der Provinz sprechen 89,6 Prozent der Menschen Tarifit.OstenAhfirAhfir liegt am linken Ufer des Oued Kiss am Fuß der Beni Snassen, zwischen den Ebenen von Triffa und Angad. Die Stadt in der Provinz Berkane zählte 2024 16 310 Einwohner.OstenZaioZaïo liegt etwa auf halbem Weg zwischen Nador und Berkane in der Ebene von Sebra. Die Stadt der Provinz Nador zählte 2024 36 766 Einwohner; ihre Zuckerfabrik verarbeitete im selben Jahr 115 900 Tonnen Zuckerrüben.NordenTarguistKleinstadt in einem Becken des Rif in der Provinz Al Hoceïma, die 2024 14 638 Einwohner zählte, 2014 waren es 13 390. Anders als im nahen Imzouren sprach hier 2014 gut die Hälfte der Menschen im Alltag nur Darija.OstenMidarMidar ist eine der drei Stadtgemeinden der 2009 geschaffenen Provinz Driouch und liegt nahe dem Mittellauf des Oued Kert am Ostrand des Rif. 2024 zählte die Stadt 15 391 Einwohner.OstenBerkaneBerkane liegt in der Ebene von Triffa am Fuß der Beni Snassen. Die Clementinen der Ebene tragen seit 2010 die geschützte Angabe „Clémentine de Berkane“.NordenOuezzaneStadt zwischen den Ausläufern des Rif und der Gharb-Ebene, entstanden im frühen 17. Jahrhundert um die Zawiya des Moulay Abdallah Chérif. 2024 lebten hier 57 737 der 274 577 Einwohner der Provinz Ouezzane.OstenOujdaOujda ist Sitz der Region Oriental und mit 506 224 Einwohnern (2024) ihre größte Stadt. Gegründet wurde sie 994.OstenTaourirtTaourirt zählte 2024 100 402 Einwohner; nur Oujda und Nador sind im Oriental größer. Ihre Festung ließ der Merinidensultan Abu Yaqub Yusuf 1295 an der damaligen Grenze seines Reiches errichten.OstenJeradaJerada wuchs um ein Anthrazitvorkommen, das von 1930 an abgebaut wurde. Die Stadt ist Hauptort der gleichnamigen Provinz und zählte 2024 41 014 Einwohner.AtlantikKenitraStadt am Sebou, 14 Kilometer nordöstlich des Ramsar-Gebiets Sidi Boughaba und Endpunkt der Hochgeschwindigkeitsstrecke aus Tanger.OstenGuercifGuercif ist Hauptort einer Provinz, die 2009 per Dekret geschaffen wurde und seit 2015 zur Region Oriental gehört. Die Stadt zählte 2024 80 703 Einwohner; wichtigster Zweig der Landwirtschaft in der Provinz ist der Olivenanbau.KaiserstädteTazaTaza liegt in einem engen Pass zwischen Rif und Mittlerem Atlas, der den Osten und den Westen Marokkos verbindet. Die almohadische Große Moschee der Stadt steht seit 1995 auf der Tentativliste der UNESCO.KaiserstädteMoulay IdrissMoulay Idriss Zerhoun grenzt an die Ausgrabungsstätte Volubilis und birgt das Grab von Idris I., dem Begründer der Idrisiden-Dynastie. Die Gemeinde zählte 2024 10 038 Einwohner, und seit 1995 steht die Stadt auf der Tentativliste der UNESCO.AtlantikSaléRabats Nachbarstadt am rechten Ufer des Bou Regreg, mit einer Großen Moschee von 1196 und einer Medersa der Meriniden.
KaiserstädteFèsFès ist die Hauptstadt der Region Fès-Meknès. Ihre Medina steht seit 1981 auf der Welterbeliste und zählt nach Einschätzung der UNESCO zu den ausgedehntesten und am besten erhaltenen historischen Städten der arabisch-muslimischen Welt.
AtlantikRabatHauptstadt des Königreichs und seit 2012 Welterbe: eine Neustadt aus der Zeit ab 1912 und eine Altstadt, deren Bauten bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.AtlantikTémaraDie Gemeinde Témara in der Präfektur Skhirate-Témara zählte 2024 genau 297 098 Einwohner. In der Grotte des Contrebandiers, einer Höhle an der Atlantikküste im Stadtgebiet, fanden Archäologen Knochenwerkzeuge, die 120 000 bis 90 000 Jahre alt sind.KaiserstädteMeknèsUnter Sultan Moulay Ismail (1672–1727) wurde Meknès Hauptstadt und erhielt eine Residenzstadt mit bis zu 15 Meter hohen Mauern und monumentalen Toren; seit 1996 ist die historische Stadt Welterbe.KaiserstädteSefrouDie Gemeinde Sefrou zählte 2024 86 903 Einwohner und gibt einer Provinz der Region Fès-Meknès ihren Namen. Ihr dreitägiges Kirschenfest im Juni mit Kirschkönigin und Umzug steht seit 2012 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.AtlantikMohammediaMohammedia, früher Fédala, wuchs seit 1912 um einen Hafen, der sich ab Mitte der 1920er-Jahre auf Erdöl spezialisierte. Die Gemeinde zählte 2024 194 358 Einwohner, die gleichnamige Präfektur 514 057.
AtlantikCasablancaDie Wirtschaftshauptstadt des Königreichs und mit rund 3,2 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Ihr Wahrzeichen ist die Hassan-II.-Moschee mit einem 200 Meter hohen Minarett.KaiserstädteIfraneIfrane wurde 1929 im Mittleren Atlas auf rund 1650 Metern gegründet und ist Sitz der englischsprachigen Universität Al Akhawayn. Die Wetterstation verzeichnet im Mittel 961 Millimeter Niederschlag im Jahr.KaiserstädteAzrouAzrou ist mit 57 657 Einwohnern (2024) die größte Gemeinde der Provinz Ifrane. Die alte Amazigh-Siedlung liegt auf etwa 1204 Metern, 17 Kilometer südwestlich von Ifrane.AtlantikBerrechidDie Provinz Berrechid liegt in den Ebenen der Chaouia und wurde 2009 aus der Provinz Settat herausgelöst. Die Gemeinde Berrechid zählte 2024 genau 168 687 Einwohner. Hier beginnt die Autobahn A4 nach Béni Mellal, deren erster Abschnitt bis Ben Ahmed seit dem 1. Juli 2015 befahrbar ist.AtlantikEl JadidaDie portugiesische Festungsstadt Mazagan, 1514 begonnen und 1541–1548 zur sternförmigen Festung ausgebaut, steht seit 2004 auf der Welterbeliste; Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie wieder hergerichtet und El Jadida genannt. Die Gemeinde zählte 2024 237 464 Einwohner.KaiserstädteMissourMissour ist Hauptort der Provinz Boulemane in der Region Fès-Meknès und zählte 2024 28 408 Einwohner. Die Stadt liegt an der Moulouya; die Hochplateaus von Missour dienen vor allem als Weideland für Schafe und Ziegen.AtlantikSettatSettat ist der größte Marktort der fruchtbaren Ebene der Chaouia; ihr bekanntestes Bauwerk ist eine Kasbah, die Sultan Moulay Ismaïl im späten 17. Jahrhundert errichten ließ. Die Gemeinde zählte 2024 genau 171 556 Einwohner, und hier entstand 1997 die Université Hassan I.Mittlerer AtlasKhénifraKhénifra liegt am Oum Er-Rbia in den westlichen Vorbergen des Mittleren Atlas; 1688 ließ Sultan Moulay Ismaïl hier eine Kasbah und eine Brücke bauen. Die Gemeinde zählte 2024 genau 123 738 Einwohner.Mittlerer AtlasKhouribgaKhouribga liegt auf dem Phosphatplateau westlich des Mittleren Atlas und verdankt ihr Wachstum den Phosphatlagern, die seit 1921 abgebaut werden. Die Gemeinde zählte 2024 genau 195 931 Einwohner. Seit 2014 führt eine 187 Kilometer lange Leitung das Phosphat als Schlamm zur Industrieplattform Jorf Lasfar.AtlantikOualidiaOualidia liegt am Südende des Feuchtgebietskomplexes Sidi Moussa-Walidia mit zwei Lagunen, der seit 2005 auf der Ramsar-Liste steht. Die Gemeinde Loualidia in der Provinz Sidi Bennour zählte 2024 21 742 Einwohner.SüdostenMideltHauptort der Provinz Midelt auf der Hochebene zwischen Mittlerem und Hohem Atlas; die Gemeinde zählte 2024 62 648 Einwohner. Die Äpfel der Gegend tragen seit 2013 eine geschützte geografische Angabe.OstenBouarfaBouarfa ist Hauptort der Provinz Figuig und mit 30 068 Einwohnern (2024) ihre größte Gemeinde. Bei der Stadt liegt eine Lagerstätte von Mangan und Eisen, aus der mehr als 1,5 Millionen Tonnen Mangan gewonnen wurden.Mittlerer AtlasBeni MellalStadt am Fuß des Mittleren und Hohen Atlas, zwischen 480 und 620 Metern hoch gelegen, überragt vom 2 240 Meter hohen Tassemit.MitteSafiSafi ist eine Hafenstadt am Atlantik mit Bauten aus almohadischer und portugiesischer Zeit; für ihre Töpferei nahm die UNESCO sie 2025 als Kreativstadt für Handwerk und Volkskunst auf.MitteYoussoufiaYoussoufia liegt in der gleichnamigen Provinz der Region Marrakesch-Safi und zählte 2024 65 669 Einwohner. Die Stadt entstand ab 1931 am Phosphatlager der Gantour und hieß bis nach der Unabhängigkeit Louis-Gentil.OstenFiguigDie Oase Figuig mit ihren sieben Ksour, den Terrassengärten des Palmenhains und ihrem Bewässerungssystem steht seit 2011 auf der Tentativliste des UNESCO-Welterbes. Seit 2022 führt die FAO die Ksour von Figuig als weltweit bedeutendes landwirtschaftliches Erbe (GIAHS).SüdostenErrachidiaHauptort der Region Drâa-Tafilalet am Oued Ziz mit 97 687 Einwohnern (2024). Der Stausee des Damms Hassan Addakhil gehört zum Ramsar-Gebiet Oasis du Tafilalet.
MitteMarrakeschDie Almoraviden gründeten Marrakesch 1070–1072, seit 1985 steht die Medina auf der Welterbeliste, und der Platz Jemaa el-Fna gehört zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit.MitteChichaouaChichaoua liegt in der gleichnamigen Provinz der Region Marrakesch-Safi und zählte 2024 38 452 Einwohner. In der Gegend legten die Saadier im 16. Jahrhundert Zuckermühlen an; die Reste der südlichen Mühle stehen seit 2022 unter Denkmalschutz.
SüdostenTinghirHauptort der Provinz Tinghir im Oasental des Todgha am Südhang des Hohen Atlas; nördlich der Stadt hat sich der Fluss in eine Kalksteinschlucht eingeschnitten.MitteEssaouiraEssaouira wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts als befestigte Hafenstadt nach europäischem Vorbild angelegt; seit 2001 ist die Medina Welterbe.SüdostenErfoudErfoud, in der amtlichen Statistik Arfoud, ist eine Gemeinde der Provinz Errachidia mit 28 912 Einwohnern (2024). Hier findet die internationale Dattelmesse SIDATTES statt, und hier wird ein fossilreicher Kalkstein abgebaut und verarbeitet, der als „Marbre d'Erfoud“ gehandelt wird.SüdostenBoumalne DadèsBoumalne Dadès ist eine Stadtgemeinde der Provinz Tinghir in der Region Drâa-Tafilalet und zählte 2024 12 391 Einwohner. Zwischen Boumalne und M'semrir hat sich der Dadès in eine rund fünf Kilometer lange und über 200 Meter tiefe Schlucht aus Kalkstein des Unterjura eingeschnitten.SüdostenRissaniRissani ist aus den Ksour der Oase von Sijilmassa hervorgegangen, der im 8. Jahrhundert am Ziz gegründeten Karawanenstadt, die als Wiege der Alaouiten gilt.MitteAsniAsni ist eine Landgemeinde der Provinz Al Haouz am Fuß des Hohen Atlas, an der Grenze des Nationalparks Toubkal; 2024 zählte sie 22 637 Einwohner. Samstags wird hier ein Wochenmarkt abgehalten.SüdostenKelaat M’GounaStadt in der Provinz Tinghir mit 17 737 Einwohnern (2024). Sie gibt der seit 2011 geschützten Ursprungsbezeichnung „Rose de Kelâat M’Gouna-Dadès“ ihren Namen, und jedes Jahr im Mai findet hier der Salon international de la rose à parfum statt.MitteImlilImlil, ein Dorf in der Provinz Al Haouz, ist ein bevorzugter Ausgangspunkt für die Besteigung des Toubkal, des höchsten Gipfels Nordafrikas. Hier hat der Verband der Bergführer des Gebiets sein Büro.SüdostenMerzougaDorf am Fuß des Erg Chebbi, dessen höchste Düne mehr als 200 Meter über die Ebene aufragt; daneben liegt der Regensee Dayet Srij.SüdostenSkouraOase in der Provinz Ouarzazate, bewässert von drei Flüssen aus dem Hohen Atlas und von unterirdischen Khettaras; die Gemeinde Skoura Ahl El Oust zählte 2024 24 053 Einwohner, davon 4576 im städtischen Zentrum Skoura.
SüdostenAït Ben HaddouDer Ksar von Aït-Ben-Haddou im Ounila-Tal der Provinz Ouarzazate ist seit 1987 Welterbe: Lehmhäuser hinter hohen Mauern mit Ecktürmen, die ältesten wohl aus dem 17. Jahrhundert.SüdostenOuarzazateHauptort der Provinz Ouarzazate am Zusammenfluss von Dadès und Imini zum Drâa; in derselben Provinz liegt der Ksar von Aït-Ben-Haddou, seit 1987 Welterbe.SüdenTaghazoutTaghazout ist eine Gemeinde der Präfektur Agadir-Ida-Ou-Tanane und zählte 2024 4 861 Einwohner. Der Ort hat ein Zentrum der handwerklichen Fischerei; daneben liegt die Ferienstation Taghazout Bay mit einem Golfplatz mit 27 Löchern, deren Betreibergesellschaft 2011 gegründet wurde.SüdenTaroudantVon einer Mauer mit neun Toren umschlossene Stadt im Tal des Souss, in ihrer Geschichte mehrfach Verwaltungssitz der Region.
SüdenAgadirHafenstadt an einer Atlantikbucht nördlich des Oued Souss, nach dem Erdbeben von 1960 neu aufgebaut.SüdostenZagoraHauptort der Provinz Zagora im Tal des Drâa; auf dem Jbel Zagora gegenüber der Stadt liegen die Reste einer Festung der Almoraviden aus dem 11. Jahrhundert.SüdenTafraouteTafraoute liegt im westlichen Antiatlas in einer Bergoase, an die nach Norden und Westen das grüne Tal der Ameln anschließt. Die Gemeinde in der Provinz Tiznit zählte 2024 6 124 Einwohner.SüdenTiznitStadt der Silberschmiede hinter einer rund sechs Kilometer langen Mauer, 1882 von Sultan Hassan I. gegründet.SüdenMirleftMirleft ist eine Gemeinde der Provinz Sidi Ifni in der Region Guelmim-Oued Noun, ihre Küste zählt sechs Strände. Die Einwohnerzahl stieg von 8 162 im Jahr 2014 auf 9 828 im Jahr 2024.SüdwestenSidi IfniSidi Ifni liegt an der Atlantikküste rund 170 Kilometer südlich von Agadir; ihr Hafen dient vor allem der Fischerei. 2024 zählte die Stadt 22 696 Einwohner.SüdwestenGuelmimGuelmim ist Hauptort der Region Guelmim-Oued Noun und mit 126 729 Einwohnern (2024) ihre größte Gemeinde. Zum Wochenmarkt Amhayrich gehört ein Platz für den Viehhandel.SüdwestenTan-TanTan-Tan zählte 2024 76 134 Einwohner, ihr Fischerei- und Handelshafen liegt 25 Kilometer südlich der Stadt. Der Moussem von Tan-Tan, ein jährliches Treffen von mehr als dreißig Stämmen, fand 1963 erstmals statt und steht seit 2008 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.SaharaTarfayaTarfaya zählte 2024 11 030 Einwohner. Von Oktober 1927 bis Ende 1928 leitete Antoine de Saint-Exupéry hier, damals Cap Juby, den Flugplatz der Luftpostlinie von Casablanca nach Dakar; seit 2004 erinnert ein Museum der Aéropostale an ihn.SaharaLaâyouneGrößte Stadt der Region Laâyoune-Sakia El Hamra, mit dem wichtigsten Hafen des Südens.SaharaSmaraSmara, Hauptort der Provinz Es-Semara, zählte 2024 56 607 Einwohner. Die Stadt entstand um eine Zawiya, die Scheich Maâ El Aïnin 1898 gründete.SaharaBoujdourBoujdour zählte 2024 57 360 Einwohner. Neben einem Schutzhafen für die handwerkliche Fischerei hat die Stadt seit dem 26. April 2012 einen neuen Hafen, vor allem für die Küstenfischerei.SaharaDakhlaStadt auf einer 45 Kilometer langen Halbinsel vor der Bucht von Dakhla, einem Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung.Nach Region
NordenTanger-Tétouan-Al Hoceïma · 13 Orte
Fnideq · Tanger · M’diq · Martil · Tétouan · Asilah · Al Hoceïma · Larache · Chefchaouen · Imzouren · Ksar el-Kebir · Targuist · Ouezzane
OstenOriental · 18 Orte
Beni Ansar · Nador · Ras el Ma · Kariat Arekmane · Saïdia · Selouane · Al Aroui · Driouch · Ahfir · Zaio · Midar · Berkane · Oujda · Taourirt · Jerada · Guercif · Bouarfa · Figuig
KaiserstädteFès-Meknès · 8 Orte
Taza · Moulay Idriss · Fès · Meknès · Sefrou · Ifrane · Azrou · Missour
AtlantikRabat-Salé-Kénitra · 4 Orte
AtlantikCasablanca-Settat · 6 Orte
Mohammedia · Casablanca · Berrechid · El Jadida · Settat · Oualidia
Mittlerer AtlasBéni Mellal-Khénifra · 3 Orte
MitteMarrakesch-Safi · 7 Orte
Safi · Youssoufia · Marrakesch · Chichaoua · Essaouira · Asni · Imlil
SüdostenDrâa-Tafilalet · 12 Orte
Midelt · Errachidia · Tinghir · Erfoud · Boumalne Dadès · Rissani · Kelaat M’Gouna · Merzouga · Skoura · Aït Ben Haddou · Ouarzazate · Zagora
SüdenSouss-Massa · 6 Orte
Taghazout · Taroudant · Agadir · Tafraoute · Tiznit · Mirleft